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New Zealand III - The Coromandel

Unser erster Roadtrip hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Mehr Natur sehen, mehr Trails wandern, Molly besser kennen lernen, kurz gesagt mehr Neuseeland erleben!


Auch der Wetterbericht für das Wochenende war gut, also beschlossen wir, in eine der schönsten Gegenden Neuseelands im Nordosten der Nordinsel, die Coromandel Halbinsel, aufzubrechen.


Im Coromandel Forest Park ist eine der bekanntesten Wanderungen gelegen - der Pinnacles Track. Wir machten uns also noch am Freitag auf den Weg und verbrachten die Nacht auf einem Parkplatz in Thames. Es war eine gute Idee, schon am Freitag aufzubrechen, dadurch konnten wir unsere Wanderung am Samstag noch vor den meisten Anderen starten. Wir nahmen den längeren der zwei Streckenalternativen, den Billy Goat Trail. Der Weg ist zunächst etwas hügelig und geht auch immer wieder bergab, wird dann aber immer steiler. Nach gut 2 Stunden kamen wir bei der Hütte (Pinnacles Hut) vorbei, wir gingen aber gleich weiter - wir wollten gleich auf den Gipfel. Nach einer guten halben Stunde stiegensteigen offenbarte sich dann schließlich die Schönheit dieser Wanderung und des Pinnacles-Tales. Wir wurden mit einem 360-Grad-Rundumblick belohnt, der beide Küsten der Coromandel-Halbinsel, die Bay of Plenty und den Hauraki Gulf beinhaltet.

Wieder beim Auto angekommen waren wir vor allem eines - durstig. Wir schauten also, dass wir so schnell wie möglich aus dem Tal hinauskamen und fuhren zur nächsten Tanke, wo wir Wasser und Coke kauften (was gibt es auch besseres an einem heißen Tag?!).


Wir fuhren weiter nach Whenuakite, wo sich unser Campingplatz befand. Bei der Einfahrt standen 2 Schilder auf dem einem steht "Brewery" und auf dem andern "Woodfire Pizza"...klang schon mal nicht schlecht! Whenuakite liegt im Nordosten von Coromandel und ist der beste Ausgangspunkt für die Hot Water Beaches und die Cathedral Cove. Zweitere besuchten wir gleich am nächsten Tag. Es handelt sich dabei um eine Bucht am Strandabschnitt der Mercury Bay. Sie gehört zu den Must-Sees der Coromandel Halbinsel, was man auch daran erkennen kann, dass uns sehr viele andere Menschen auf dem 30 minütigen Weg vom Hahei Beach zur Cathedral Cove begleiten. Nichtsdestotrotz bietet der natürlich geformte Torbogen der Cathedral Cove am Ende des Treks ein sehr idyllisches Bild...und wenn man geduldig wartet, bekommt man auch die Gelegenheit ein Foto davon ohne Menschenmassen zu machen.

Danach ging es weiter Richtung Süden, wo ein Kajak in Whangamatā darauf wartete, von uns zur Donut Island (Whenuakura) ausgeführt zu werden. Es war schon Nachmittag, was bedeutet, dass das Meer nicht mehr ganz ruhig war. Immerhin 50% von uns waren bereits kajakgeübt... ;) Wir wurden vom Kajakverleih mit Lycra-Shirts und Drybags ausgestattet, weshalb wir uns weder Sorgen um UV-Strahlen noch unsere Kamera machen mussten. Na dann, rein ins Wasser und losgepaddelt! Donut Island liegt einen Kilometer östlich von Whangamata Beach, wir waren daher recht schnell bei der Insel angekommen, wo das Erlebnis erst so richtig begann. Um zur Bucht im Inneren der Insel zu gelangen, muss man mit dem Kajak durch einen kurzen Höhlenabschnitt paddeln. Hat man diesen durchfahren, erreicht man eine Lagune, wo man von einem überwältigenden Anblick überrascht wird. Felsen, Pohutukawa-Bäume, steile Klippen und wir allein mit dem Kajak mitten drin im darunter liegenden Wasser. Es fühlt sich beinahe paradiesisch an!

Bevor wir uns wieder auf den Weg zurück nach Auckland machten, blieb noch ein bisschen Zeit, um unsere Eindrücke am Strand von Whangamatā sacken zu lassen und weitere Sonnenstrahlen aufzufangen. Es war ein unglaublich schöner Ausflug, der eigentlich keine Wünsche unerfüllt gelassen hat, außer vielleicht eine Pizza Italiana anstelle der New-Zealand-Style Pizza, aber das hätte man auch wissen können... ;)



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