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New Zealand IX - Abel Tasman und Marlborough Sounds

Updated: Feb 13, 2020

Unsere Motivation für Abenteuer auf der Südinsel war quasi nicht enden wollend. Was passiert meistens in diesem Moment? Ganz genau, man wird krank. In diesem Fall hat es uns beide erwischt. Wir mussten daher zwischenzeitlich alle unsere Pläne nach hinten verschieben. Für die nächsten Tage waren Motel, Tee und ATP Cup im TV angesagt.


Nach ein paar Tagen waren wir aber Gott sei Dank wieder halbwegs fit. Wir fuhren als erstes Richtung Abel Tasman Nationalpark und entschieden uns für einen großteils flach verlaufenden Track an der Küste entlang. Der Abel Tasman Coast Track ist ein 60km langer Wanderweg, der auch in Abschnitten begangen werden kann. Wir entschieden uns für das Teilstück von Totaranui Richtung Norden. Die Bewegung tat uns gut, auch das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir am Strand sogar ein paar Sonnenstrahlen einfangen.



Bevor wir uns zu unserem Campingplatz in Kaiteriteri auf den Weg machten, nahmen wir noch ein Naturwunderwerk - die Te Waikoropupū Springs - mit. Das Wasser der Quellen ist für seine Klarheit bekannt. Verschiedene Aussichtspunkte auf dem kurzen Rundweg laden ein, diese zu bestaunen. Es ist ein Schauspiel von verschiedensten Farben und Farbnuancen - wirklich wunderschön! Die Springs haben außerdem eine religiöse Bedeutung für die Maori. Wasser ist in der Tradition der Maori ein Schatz und gilt als Quelle des Lebens. Aufgrund seiner Reinheit in den Springs wird dem Wasser dort sogar eine heilende Wirkung nachgesagt. Aus diesem Grund darf in den Springs natürlich nicht geschwommen werden.



Kaiteriteri ist ein Urlaubsort an der Küste der Abel Tasman Gegend. Es ist ein perfekter Ausgangspunkt für Kayaktouren, insbesondere zu dem bekannten Split Apple Rock, der wie der Name schon sagt aussieht wie ein Apfel, der in der Mitte geteilt wurde. Wir sind mittlerweile quasi schon alte Hasen im Kayakbusiness, nichtsdestotrotz mussten wir beim 30 min. Briefing des Kayakverleihs mitmachen, bevor wir uns auf den Weg machen durften. Der Wellengang war aber gar nicht so stark und so wurde es eigentlich ein gemütlicher Ausflug zum kleinen Wunderfels.



An diesem Abend trafen wir noch unsere Freunde Mirijam und Terry in Richmond, die uns nun schon zum zweiten Mal in dieser Woche zum Abendessen einluden und uns netterweise sogar anboten auf dem Parkplatz des Motels, bei dem Terry arbeitet über Nacht zu parken.


Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Marlborough Sounds, die durch vom Meer geflutete ehemalige Flusstäler entstanden. Mit dem Wassertaxi brachte uns Pete von der Te Mahia Bay nach Portage, von wo aus wir am Queen Charlotte Track wieder zurück nach Te Mahia wanderten. Wir waren etwas zu früh an unserem Abholort, doch zum Glück gab es dort ein ganz nettes Café mit einer Terrasse und wunderschönem Ausblick auf das Meer und die umliegenden Buchten. Kaum hatten wir unsere 2 Long Blacks ausgetrunken, sahen wir auch schon Pete, der sich mit seinem knallroten Boot näherte. Wir wurden freundlich eingeladen, sein Boot zu betreten und schon fetzten wir Richtung Osten zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.


Von Portage wanderten wir also los. Der Queen Charlotte Track ist besonders bekannt für seine Ausblicke und kontrastreiche Landschaft. Der Track führt durch Küstenwälder, Buchten, über Sattel und entlang der Kämme mit seinen Aussichtspunkten. Wir waren erst ein paar Minuten unterwegs, da offenbarte sich schon der erste schöne Ausblick über weite Teile der Marlborough Sounds. Es ging weiter durch den Wald, bis wir zum nächsten Aussichtspunkt kamen, dem Onahau Lookout mit einem 360 Grad Ausblick auf die Sounds. Was diesen Moment noch (!) besser machte, waren die 2 Muffins, die uns Terry am Morgen mitgegeben hatte... ;)



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